Kaffee und Craft Bier
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Kaffee und Craft Bier

Quick Answer

Lohnt sich Kapstadts Kaffee- und Craft-Bier-Szene neben dem Wein?

Sie ist eine echte Ergänzung, kein Konkurrent — Kapstadt hat eine gut entwickelte, unabhängige Kaffeerösterkultur und eine Craft-Bier-Szene, die bis ins Weinland selbst hineinreicht. Ein weinorientierter Tag lässt sich also leicht um einen Kaffee- oder Bierstopp erweitern, ohne sich wie ein Umweg vom Hauptanziehungspunkt der Region anzufühlen.

Wein dominiert verständlicherweise die Gespräche über Kapstadts Getränkeszene, aber das ist nicht die ganze Geschichte. Die Stadt hat eine wirklich entwickelte, unabhängige Kaffeerösterkultur, und Craft Bier hat sich einen echten, wenn auch kleineren Fuß in der Tür verschafft — sowohl in der Stadt als auch draußen im Weinland selbst. Keines von beidem muss mit einem weinorientierten Reiseplan konkurrieren — beide fügen sich natürlich daneben ein.

KaffeeImportierte Bohnen, starke lokale Röster- und Cafékultur
Craft BierEine wachsende Szene in der Stadt, die bis nach Franschhoek reicht
ZeitbedarfEin Vormittag für Kaffee, ein Nachmittags- oder Abendstopp für Bier
Am besten fürEinen Weinland- oder Stadt-Food-Tag über den Wein hinaus abzurunden

Kaffee: importierte Bohnen, lokales Handwerk

Südafrikas eigenes Klima eignet sich generell nicht für Kaffeeanbau im kommerziellen Maßstab, daher werden die Bohnen hinter Kapstadts Kaffeeszene importiert, typischerweise aus anderen Teilen Afrikas und darüber hinaus. Was wirklich lokal ist, und wirklich lohnenswert, ist die Röster- und Cafékultur, die um diesen importierten Rohkaffee herum entstanden ist — unabhängige Röster in der ganzen Stadt haben echtes Fachwissen entwickelt, und die daraus entstandene Café-Szene ist eine echte Stärke von Kapstadts Gastro-Angebot, kein Nachgedanke neben dem Wein.

Diese Masterclass-Reihe der African School of Coffee ist der direkteste Weg, sich richtig mit diesem Fachwissen auseinanderzusetzen — eine praktische Session zu Rösten, Aufbrühen und Verkosten, geleitet von Menschen, die das Handwerk tatsächlich ausüben, statt eines passiven Café-Besuchs.

Craft Bier, in der Stadt und darüber hinaus

Kapstadts Craft-Bier-Szene trägt nicht denselben internationalen Ruf wie sein Wein, ist aber eine echte, wachsende Kategorie mit mehreren wirklich angesehenen Brauereien, sowohl in der Stadt als auch bis ins Weinland selbst hinein. Franschhoek, vor allem für Wein bekannt, beherbergt auch eine etablierte Craft-Brauerei, wodurch sich ein Weinland-Tag durchaus so gestalten lässt, dass er neben den Weinstopps auch eine Bierverkostung einschließt, statt beides als getrennte Ausflüge mit getrennten Besuchen zu behandeln.

Diese Craft-Bier-Verkostung entlang der Spice Route und in Franschhoek ist eine praktische Möglichkeit, einen bierorientierten Stopp mit Zeit im Weinland zu verbinden, nützlich, wenn ein ganzer Tag reine Weinverkostung sich zu einseitig anfühlt.

Eine dritte Option: Craft-Schokolade

Neben Kaffee und Bier hat Kapstadt auch eine kleine, aber echte Craft-Schokoladen-Szene, die Bean-to-Bar arbeitet statt einfach importierte Schokolade zu schmelzen und neu zu gießen — eine ähnliche Geschichte wie bei den Kaffeeröstern der Stadt: Das Rohmaterial ist importiert, aber das Handwerk ist lokal.

Das Afrikoa-Bean-to-Bar-Schokoladenerlebnis lohnt sich, wenn du einen Verkostungstag um mehr als das übliche Wein-Kaffee-Bier-Trio abrunden willst, und es passt natürlich sowohl zu einem kaffee- als auch zu einem weinorientierten Reiseplan als willkommene Abwechslung.

Wie es in einen Weinland-Tag passt

Nichts davon muss mit dem Wein um Zeit konkurrieren — eine Kaffee-Masterclass passt natürlich in einen Vormittag, bevor es ins Weinland geht, und ein Craft-Bier-Stopp funktioniert gut als Abwechslung mitten in einem weinorientierten Tag oder an dessen Ende, besonders in Franschhoek, wo Wein und Bier dicht beieinander liegen.

Diese Essential-Food-and-Drink-Tour ist eine gute breitere Option, wenn du lieber eine Mischung aus den Food- und Getränketraditionen der Stadt probieren möchtest, Kaffee und Bier eingeschlossen, bei einem einzigen geführten Ausflug statt separater themenbezogener Stopps.

Wo die Kaffeekultur am stärksten ist

Unabhängige Röster und Specialty-Cafés konzentrieren sich in der City Bowl und den umliegenden zentralen Vierteln, wo sich in den letzten Jahren eine wirklich lebendige Szene entwickelt hat — genug Auswahl, um einen Kaffeestopp als bewussten Teil der Tagesplanung zu behandeln statt einfach das nächstbeste Café bei Koffeinbedarf. Qualität und Sorgfalt bei der Brühmethode sind hier meist deutlich höher als bei einem beiläufigen Hotel- oder Kettencafé.

Praktische Hinweise zum Timing

Kaffeeröster und Specialty-Cafés halten meist tagsüber geöffnet, was sie zu einem natürlichen Vormittags- oder frühen Nachmittagsstopp macht, während Craft-Brauereien eher üblichen Bar- und Restaurantzeiten folgen und sich besser für einen späten Nachmittags- oder Abendbesuch eignen. Einen Tag um beides zu planen bedeutet, Kaffee als Aktivität zu Tagesbeginn und Bier als Abschluss zu behandeln, statt zu versuchen, beides in dasselbe kurze Zeitfenster zu quetschen.

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